Wie Zweckentfremdung verhindern?

Welche Gewähr geben wir?

In § 2, Absatz 3 unserer Satzung ist festgelegt:

„Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins haben die Mitglieder keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.“

  • Alle Arbeiten im Zusammenhang mit dem Projekt erfolgen ausschließlich ehrenamtlich.
  • Flugkosten werden nur in der niedrigsten Economy Class gewährt.
  • Viele der finanziell Bessergestellten bezahlen ihre Flüge selbst.
  • Als Hotel in Asmara dient seit Jahren ein Hotel der Mittelklasse (nach eritreischen Maßstäben)
  • Wann immer es möglich ist, versuchen wir, notwendige Materialien entweder vollständig als Spende oder durch günstige Preisnachlässe zu bekommen.


Wie hilft uns dabei Eritrea?

  • Auch wenn man es nicht glauben mag: Es gibt keine Korruption!!! Noch nie hat in den vielen Jahren unserer Tätigkeit vor Ort irgend jemand, irgendwo, für irgend etwas „eine Hand aufgehalten“. Diese außergewöhnliche Erfahrung haben die zahlreichen deutschen Helfer/innen aller in Eritrea tätigen NGO’s (“Hammer Forum e.V.“, das seit 20 Jahren dort agiert, seine Nachfolgeorganisation „ArcheMed e.V.“, „Eritrea Hilfswerk Deutschland (EHD)“ und „Medcare for People in Eritrea e.V.“) gleichermaßen gemacht.
  • Auch am Zoll gab es bisher nie Probleme, obwohl mit jedem Flug regelmäßig viele medizinische Hilfsgüter mitgebracht werden. Die Helfer/innen brauchen für ihre Visa nichts zu bezahlen.
  • Die eritreische Regierung unterstützt die Arbeit der NGO’s immer wieder durch Hilfe in der Logistik und durch Bereitstellung von Arbeitskräften – ohne hierfür Geld zu verlangen. So übernimmt sie zum Beispiel die Kosten für die Entladung und die schwierigen Transporte der Übersee-Container über die steile Paßstraße von Massawa bis zum Bestimmungsort.
  • Es gibt keine Vetternwirtschaft! Im gesamten politischen Umfeld des Präsidenten Isayas Afewerki findet man aufgrund seiner persönlichen Entscheidung kein einziges Familienmitglied. Dieses Vorbild erlaubt ihm, auch in allen anderen Lebensbereichen jegliche Vorteilnahme durch „Klüngel“ zu unterbinden. Seine engsten Mitarbeiter (Minister) sind bewährte Kämpfer während der langen Kriegsjahre, denen er vertrauen kann. Aber dafür, daß sich – wie in so vielen anderen Ländern – eine kleine politische „Elite“ auf Kosten der Allgemeinheit bereichert, gibt es nicht die geringsten Hinweise!
  • Sofern benötigte Materialien in Eritrea selbst zu günstigen Preisen zu erhalten sind, werden sie dort eingekauft.
  • Bei vielen Aktivitäten unterstützt uns die eritreische Regierung mit Eigenleistungen.


Alle diese Faktoren stellen sicher, dass Ihre Spenden nicht zweckentfremdet werden sondern ausschließlich dem Projekt zu Gute kommen.