Welche Perspektiven hat Eritrea?

Das Land hat eine lange Geschichte der Unterdrückung hinter sich. Es hat - völlig auf sich allein gestellt – gegen einen übermächtigen Gegner (das hochgerüstete Äthiopien mit US-amerikanischer Militärhilfe unter Kaiser Haile Selassie und russischer Militärhilfe unter dem Diktator Mengistu) seine Unabhängigkeit aufgrund seines Überlebenswillens und einer äußersten Disziplin errungen. (Es hat sie zu den „Preußen Afrikas“ gemacht).

Dieser Sieg und die weiterhin bestehende Staatsdoktrie der „selfreliance“ hat ihnen nicht nur Freunde eingebracht. Aber die alte Devise „arbeite mit der einen Hand und kämpfe mit der anderen“ hat sich tief ins Bewußtsein eingeprägt.

Hinzu kommen einige Besonderheiten, die Eritrea im Vergleich zu anderen Entwicklungsländern zurecht zu einem Land voller Hoffnung werden lassen.

Eine afrikanische Besonderheit: In Eritrea gibt es

  • keine Korruption !!!
  • ein traditionell friedliches Nebeneinander von Christen und Muslimen
  • eine völlige Gleichberechtigung der Frauen
  • nur sehr geringe soziale Unterschiede
  • keine Vetternwirtschaft
  • keinen Personenkult
  • seit 2008 ein gesetzliches Verbot gegen Beschneidungen von Frauen
  • die niedrigste Aids-Rate in ganz Afrika
  • eine allgemeine Schulpflicht
  • keine Gewalt und keine Drogen (Asmara ist die sicherste Stadt in Afrika)
  • eine vorbildliche Sauberkeit im ganzen Land (nirgendwo Müllhaufen oder Abfallhalden)
  • Plastiktüten sind in Eritrea verboten

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