Medcare for People in Eritrea e.V. Medcare for People in Eritrea e.V. Medcare for People in Eritrea e.V. Medcare for People in Eritrea e.V. Medcare for People in Eritrea e.V. Medcare for People in Eritrea e.V.

Hilfe zum Aufbau der HNO-Versorgung

Medcare for People in Eritrea e.V.“ leistet Hilfe zur Selbsthilfe und wurde 2005 von engagierten deutschen Ärzten gegründet. Sie setzen sich satzungsgemäß dafür ein, die Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Versorgung von Menschen in Eritrea zu verbessern.

In Eritrea gibt es seit dem Ende des 30-jährigen Befreiungskrieges gegen Äthiopien ( 1961 – 1991) und einem nachfolgenden Krieg  wegen eines fortbestehenden Grenzkonflikts (1998 – 2000) für die Versorgung von derzeit ca. 5,5 - 5,8 Millionen Menschen nur drei qualifizierte eritreische HNO-Fachärzte. Ihre Ausbildung erhielten sie zwar an namhaften Universitäts-Kliniken in Deutschland, der Schweiz und Italien, aber sie können nur wenig bewirken, weil der Versorgungsnotstand zusätzlich durch die sehr schlechten räumlichen und apparativen Arbeitsbedingungen verstärkt wird, sodaß viele medizinische Leistungen gar nicht erbracht werden können.
Ihnen stehen auf dem Gebiet der HNO-Heilkunde tausende behandlungsbedürftiger Menschen gegenüber. Nach den beiden verlustreichen Kriegen wächst nun eine neue Generation heran, sodaß etwa 80 % der HNO-Patienten Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind – eine Altersgruppe, in der HNO-Erkrankungen sehr häufig sind.

Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft des noch sehr jungen Landes, das durch die vielen Kriegsjahre schwer gelitten hat und zu den aller ärmsten der Welt gehört, ruht auf den Schultern dieser neu heranwachsenden Generation. Dafür braucht sie außer Frieden vor allem ein effektives Schulsystem (dieses besteht bereits und ist für alle verpflichtend) und ein leistungsfähiges Gesundheitssystem. Letzteres kann Eritrea zur Zeit nicht aus eigener Kraft aufbauen.

Deshalb hat es sich „Medcare for People in Eritrea e.V.“ zur humanitären Aufgabe gemacht, das Land bei der Verbesserung der HNO-medizinischen Versorgung

  1. durch den Bau eines Hospitals, ausgestattet mit einer zeitgemäßen Medizintechnik und
  2. durch die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal, vor allem von Ärzten,

zu unterstützen.